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Vom Himmel in die Steckdose

Kirche_beim_Umbau.jpg

Unser Photovoltaikprojekt konnte endlich umgesetzt werden. Die Wartezeit hat sich auch gelohnt. Die Kosten für die Anlage haben sich in diesen drei Jahren halbiert und der Stromertrag verdoppelt.

Nahe am Himmel, kein Schatten weit und breit: Kirchendächer sind als Schöpfer von Sonnenstrom begnadete Orte. Sonnenenergie ist gratis, profitabel, umweltfreundlich und in weniger als einer Stunde schickt uns die Sonne mehr Energie, als die gesamte Menschheit jährlich verbraucht. Und die sollten wir vermehrt anzapfen, dachten sich die Kirchgemeindemitglieder Renate Kolb und Kurt Amacker und sind mit der entsprechenden Idee an die Kirchenpflege gelangt.
  
Die Diskussion in der Kirchenpflege rund um dieses Solarprojekt wurde nicht lange geführt sondern gleich in ein Projekt umgesetzt, welches wir an der Kirchgemeindeversammlung vom 25.05.2008 präsentierten. Der Budgetantrag von 400‘000 SFr. wurde genehmigt.
 
Der Run auf die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), ein Instrument des Bundes, welches zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird, war riesig, die Wartelisten dementsprechend lange. Unser Projekt reihte sich auf der Position 1280 ein. Dank den im letzten Jahr zusätzlich gesprochenen Fördermitteln erhielten wir anfangs April 2012 von Swissgrid (Nationale Netzgesellschaft des Schweizer Hochspannungsnetzes) den sehnlichst erwarteten positiven Entscheid zur KEV Aufnahme. Durch die guten Vorbereitungen und der Unterstützung durch SOLKO (Solarenergie Kraftwerk Ossingen), namentlich Projektleiter Lorenz Vetter, konnten wir bereits anfangs Mai den Vertrag mit einem kompetenten Photovoltaik Anlagenbauer abschliessen. Das Projekt wurde nun im Zeitraum August bis September auf dem Kirchendach realisiert.

Das folgende Zitat vom deutschen Sozialwissenschaftler Max Weber (1864-1920)
"Man erreichte nicht das Mögliche, wenn in der Welt nicht immer wieder nach dem unmöglichen gegriffen würde".
wiederspiegelt vortrefflich das Engagement und den Willen welche die Solarkommission bestehend aus den Kirchgemeindemitgliedern Felix Feurer, Arnold Trachsler, Kurt Amacker und Heinz Büchi an den Tag legten um das Projekt zum Abschluss zu bringen.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Heinz Büchi
Vorsitz Solarkommission

Kennzahlen Photovoltaikanlage Kirche Trüllikon:
Quelle: Solarpraxis AG / gvz-rossat ag

  • Dachmasse: 21.03 m x13.6 m
  • Dachneigung: 51°
  • Modulfeld: 262 m2 (20.8 m x 12.6 m)
  • Module: Sunpower 225 Wp schwarz
  • Modulmasse: 79.8 cm x 155.9 cm
  • Anz. Module: 208 (26x8)
  • Wechselrichter: 4x Fronius IG Plus 150V-3
  • Anlagenleistung: 46.8 kWp
  • Stromproduktion: 45‘000 kWh pro Jahr (geschätzt)
  • Baukosten: 200‘000 SFr.
  • Vergütung (KEV): 18‘900 SFr.
  • Unterhaltskosten: 2‘900 SFr.
  • Die Stromproduktion entspricht in etwa dem Stromverbrauch von ca. 10-15 Haushalten und einer CO2-Einsparung von 39‘794 kg pro Jahr.

Hier finden Sie noch eine pdf-Datei mit etwas Theorie zu Solaranlagen und den aktuellen Kennzahlen der Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach Trüllikon.

Kirche_ohne_solar.jpg

Das Kirchendach vor der Montage...

Kirche_mit_solar.jpg

...und ein Foto des Daches in der Bauphase mit den montierten Modulen.

Theoretisches und Kennzahlen zur Solaranlage Kirche Trüllikon
 
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