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Kirchgemeinde Weinland Mitte

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Zusammenschluss-Prozess Weinland Mitte

In dieser Rubrik informieren wir Sie laufend über den Zusammenschluss-Prozess der Kirchgemeinden Benken, Marthalen, Ossingen, Rheinau-Ellikon und Trüllikon-Truttikon.

01. November 2020

Im September wurden an den Informationsveranstaltungen die Gründe, die für einen Zusammenschluss sprechen, sowie die Konturen einer möglichen Kirchgemeinde Weinland Mitte dargestellt. Schon zu Beginn dieses Prozesses hatten die Kirchenpflegen/Sachwalter der Kirchgemeinden Benken, Marthalen, Ossingen, Rheinau-Ellikon und Trüllikon-Truttikon vereinbart, dass folgende Kriterien erfüllt sein müssen, damit sie den Stimmberechtigten einen Zusammenschluss empfehlen können:
1.
Eine Teilautonomie muss gewährleistet sein, damit das kirchgemeindliche Leben am Ort weiterhin bestehen kann.
Ergebnis: Die Teilautonomie ist mittels Ortskirchenkommissionen in der Kirchgemeindeordnung verankert. Ein Grobkonzept für die Ortskirchenkommissionen mit der Definition von Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen ist erstellt.
2.
Die Kirchenorte müssen, wenn immer möglich, in der Kirchenpflege und auch in den Ortskirchenkommissionen vertreten sein.
Ergebnis: Im Zusammenschlussvertrag (Art. 11) und in der Kirchgemeindeordnung (Art. 17) ist festgehalten, dass möglichst alle Orte in der Kirchenpflege vertreten sein sollen. In jedem Ort kann und soll sich eine Ortskirchenkommission bilden.
3.
Es muss gewährleistet sein, dass Trüllikon-Truttikon dabei ist, damit die geographische Verbundenheit sichergestellt ist.
Ergebnis: Die Kirchenpflege Trüllikon-Truttikon hat Zustimmung zum Zusammenschluss beschlossen, die Kirchgemeinde stimmt am 29. November ab.
4.
Die Finanzierbarkeit muss ohne grössere Kostenfolge sein.
Ergebnis: Die Finanzplanung zeigt, dass ein Zusammenschluss ohne grössere Kostenfolge finanzierbar ist.
5.
Eine zentrale Verwaltung, welche die neue Kirchenpflege und die Pfarrschaft entlastet, muss aufgebaut werden.
Ergebnis: In der Finanzplanung ist eine neu zu schaffende Verwaltungsstelle von zusätzlich 70% (insgesamt 100%) zur Entlastung der Kirchenpflege vorgesehen. Diese Stelle ist finanziell tragbar und in der Finanzplanung eingerechnet.
6.
Eine Skizze der Gemeindebetreuung durch das Pfarramt liegt vor.
Ergebnis: Die Gemeindebetreuung ist im Konzept zu den Ortskirchenkommissionen einerseits und den Vorstellungen betreffend den drei pfarramtlichen Betreuungskreisen andererseits ab 2024 enthalten. Deren Realisierung ist von der Pfarrstellen-Zuteilung des Kirchenrates ab 2024 abhängig.
7.
Die Situation mit den Pfarrhäusern ist geklärt.
Ergebnis: Die Nutzung der drei Pfarrhäuser in Marthalen, Ossingen und Trüllikon durch die Pfarrpersonen ist gewährleistet bis 2024. Eine darüber hinausgehende Nutzung der drei Pfarrhäuser ist von den Pfarrstellen ab 2024 abhängig. Für das nicht mehr benutzte und benötigte Pfarrhaus in Benken wird eine Lösung gesucht.

Die Kirchenpflegen/Sachwalter erachten die genannten Kriterien als erfüllt und haben beschlossen, ihren Mitgliedern Zustimmung zum Zusammenschlussvertrag zu empfehlen und ihre jeweiligen politischen Gemeinden mit der Anordnung und Durchführung der Urnenabstimmung über den Zusammenschlussvertrag am 29. November 2020 zu beauftragen.

01. Oktober 2020

Die im letzten chileblatt.regional angekündigten und am 22. September in Truttikon, am 24. September in Marthalen und am 29. September 2020 in Benken durchgeführten Informationsveranstaltungen über den Stand des Prozesses sind schon vergangen. Festzuhalten ist, dass sich die Steuerungsgruppe und die Arbeitsgruppen nicht nur mit den Konturen einer möglichen Kirchgemeinde Weinland Mitte auseinandersetzen. Sie stehen auch vor der Aufgabe, sich mit Lösungen für die ab 2024 allenfalls weiteren Pfarrstellenreduktionen zu befassen und sich zu überlegen, wie ein Übergang dorthin vollzogen werden kann.
Was wissen wir heute? Ein Zusammenschluss wäre ohne zusätzliche Kosten machbar. Er erlaubt, die 2024 erfolgenden weiteren Stellenkürzungen besser aufzufangen. Mit einer Beteiligungskirche, in der sich die Mitglieder vermehrt einbringen, beteiligen und stärker am kirchlichen Leben in den Ortsgruppen engagieren, können wir dies auffangen.
Als Konturen der neuen Kirchgemeinde zeichnen sich ab: Eine neunköpfige Kirchenpflege ist verantwortlich für das Ganze. Sie unterstützt die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit und die Ortsgruppen. Die Ortsgruppen kümmern sich um die Aktivitäten an Ort, die dafür mit einem Budget ausgestattet werden sollen. Ab 2024 sollen drei Pfarrpersonen mit Standorten in Marthalen, Ossingen und Trüllikon mit den Betreuungskreisen Marthalen-Rheinau-Ellikon, Trüllikon-Benken und Ossingen-Truttikon die Betreuung der Gemeinde übernehmen. Zusätzlich sollen inhaltliche Schwerpunkte gebildet werden.
Für detailliertere Informationen verweisen wir auf die präsentierten Ausführungen an den Informationsveranstaltungen und die Presseberichte in der Zeitung, die auf der Webseite www.kirche-wm.ch aufgeschaltet sind.

31. Juli 2020

Im letzten chileblatt.regional wurde die Organisation des Projektes und die Steuerungsgruppe vorgestellt. Die Aufgabe der Steuerungsgruppe ist die Gestaltung der kirchlichen Zukunft. Sie hat zuhanden der Kirchenpflegen und des Souveräns den Auftrag, das Wie des Zusammenschlusses in Form eines Zusammenschlussvertrages sowie die Kirchgemeindeordnung vorzuschlagen. An der Sitzung vom 3. Juni wurden folgende wichtige Punkte beschlossen:
1. Die neue Kirchgemeinde soll «Weinland Mitte» heissen und die Verwaltung der Kirchgemeinde wird in Marthalen sein.
2. Für die Urnen-Abstimmung über den Zusammenschluss gilt: Ein Zusammenschluss kommt nur zu Stande, wenn mindestens vier Kirchgemeinden, dabei zwingend Marthalen und Trüllikon-Truttikon zustimmen. Des Weiteren wurde in der Kirchgemeindeordnung, über die die Kirchgemeindeversammlungen separat abstimmen werden, festgehalten, dass Ortskirchenkommissionen vorzusehen sind. Diese sollen insbesondere das kirchliche Leben an den Orten sicherstellen.
Zwischenzeitlich wurde der Zusammenschlussvertrag der Landeskirche zur Vorprüfung eingereicht. Diese ist bereits abgeschlossen und der vorgeprüfte Vertrag kann, wie auch alle Protokolle der Steuerungsgruppe unter www.kirche-wm.ch (Rubrik Prozess wm) eingesehen werden.
Am 8. Juli behandelte und verabschiedete die Steuerungsgruppe in zweiter Lesung die Kirchgemeindeordnung. Wie in den Kirchgemeindeordnungen der heutigen Kirchgemeinden regelt sie den Bestand und die Grundzüge der Organisation der neuen Kirchgemeinde sowie die Zuständigkeiten der Organe. Um den Kirchenorten Rechnung zu tragen und dem Engagement für lokales kirchliches Leben Raum zu geben, wurde in der Kirchgemeindeordnung ein Artikel zur kirchlichen Vielfalt und Ortskirchen aufgenommen. Die Kirchgemeindeordnung wird nun wiederum der Landeskirche zur Vorprüfung unterbreitet.
Der Zusammenschlussvertrag und die Kirchgemeindeordnung schaffen den Rahmen für den Zusammenschluss und das Funktionieren der neuen Kirchgemeinde. Viele Abläufe und Prozesse müssen bis zum Start der neuen Kirchgemeinde am 1. Januar 2022 neu organisiert werden. Dazu werden nach Möglichkeit bestehende Arbeitsgruppen genutzt und neue eingesetzt, wobei insbesondere die Beteiligung der Mitarbeitenden gefragt ist.
Die Steuerungsgruppe prüfte die Frage, ob alle Vorarbeiten bis zum Start der neuen Kirchgemeinde zu schaffen sind oder ob der Prozess um ein Jahr verlängert werden sollte. Sie kam zum Schluss, dass die Vorarbeiten zu schaffen sind, denn erstens geht es in den meisten Bereichen darum, den Rahmen zu umreissen, innerhalb dessen sich Aufgaben und Aktivitäten anschliessend in der praktischen Umsetzung erst einregulieren werden und zweitens laufen lange Prozesse Gefahr, dass Konzentration und Schnauf ausgehen.

Steuerungsgruppe (li/re): Hannes Brüggemann-Hämmerling, Katharina Steiner, Johannes Zollinger, Hanspeter Maag, Claudia Wipf-Burri, Anita Keller, Christian Moro, Elsbeth Löffler (vorne), Monika Nägeli, Christa Fehr (Bezirkskirchenpflege als Gast), Stephanie Gysel, Ernst Friedauer (vorne), Richard Müller, Reto Keller, Bernhard Neyer (Prozessbegleiter)

Auf der gemeinsamen Homepage www.wm.ch finden Sie die Protokolle der Steuerungsgruppe und weitere Mitteilungen zum Zusammenschluss-Prozess.

 
Weinland Mitte
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