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Sommerlager 2017 in Wildhaus

Zuerst ein herzliches Dankeschön an alle Personen, die das Sommerlager mit Spenden unterstützt haben!

Mit Daniel in Wildhaus

Vier Freunde in der Fremde, Gemüse als tägliche Speise, rätselhafte königliche Träume, eine geheimnisvolle Schrift an der Wand, ein Feuerofen, eine Löwengrube und nicht zu vergessen: bewahrende Engel. All dies war im diesjährigen Thema des Sommerlagers der Kirchgemeinden Trüllikon-Truttikon und Benken enthalten. Es ging um Daniel und seine Erlebnisse im Babylonischen Exil.
 
Das Verteilen der bunten Gruppentüchli gehörte wie immer zum Begrüssungsritual am Bahnhof. Dieses Jahr kam wegen der grossen Kinderzahl zu rot, blau, gelb, grün noch pink dazu für die älteren Mädchen. Der Hinweg führte uns über St. Gallen, wo wir die Klosterkirche und die schöne Altstadt bewunderten und auf dem Roten Platz uns erstes Pic-nic genossen auf den mit Gummigranulat überzogenen Bänken und Tischen. Das Reisequiz liess unterwegs alle ganz besonders gut beobachten und zuhören. Im Schatten beim Seelein vor Werdenberg wurde dann die erste Geschichte erzählt. Einige sonntägliche Spaziergänger sind gar stehengeblieben und haben zugehört. Nach einem feinen Glace ging es dann weiter mit dem Postauto nach Wildhaus, wo nach einem kurzen Bergmarsch das Lagerhaus in Beschlag genommen werden konnte. Erst jetzt wurde eine der wichtigsten Fragen der Kinder beantwortet: Mit welchen Gspändli teile ich das Zimmer.

Selbst die Jüngsten haben sich als durchwegs wandererprobt erwiesen. So haben wir die Thurwasserfälle besucht und wissen jetzt, wo die Thur entspringt, die bei uns als bereiter Fluss durchs Weinland fliesst. Auf dem Tagesauflug haben wir die Geheimnisse des Klangwegs entdeckt. Am Mittwoch genossen die Jüngeren das kühle Nass in der Seebadi, während die Älteren sich in der Klangschmiede vom Schmied vor der glühenden Esse die Herstellung von klingenden Schellen zeigen liessen und erleben konnten, was Schallwellen alles bewegen können.

Am Morgen wurde jeweils fleissig gesägt, geleimt, gemalt und zugeschnitten. Am Schluss waren alle stolz auf ihre Werke: Löwenkissen, Löwenuhren, Mosaiktöpfe, Kisten mit Anzündhilfen oder eine Popcorn-Maschine aus Aludosen. Der absolute Renner waren natürlich die Fidget Spinners- in allen erdenklichen Formen.

Die Jungleiter haben vollen Einsatz gegeben und die Gruppenspiele geleitet, den Tanz für den Schlussabend eingeübt und ein tolles Geländespiel organisiert. Auch in der Küche haben sie mitgewirkt und sind für die Nachtübung in verschiedene Rollen geschlüpft und haben mit den Kindern die Bibel-Fotostory eindrücklich umgesetzt. Die Küchenfrauschaft hat uns kulinarisch verwöhnt. Oft wurden die Teller mehrmals gefüllt, weil es so gut schmeckte. Die erlebnisreiche Woche wurde gekrönt vom Schlussabend, den wir fürstlich gewandet mit einem feinen Buffet und den Darbietungen der Kinder begingen. Nicht aus dem babylonischen Exil, aber aus Wildhaus sind wir müde, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen zurückgekehrt.

Und es bleibt mir zu danken: allen Kindern, den Leitern und Jungleitern, dem Küchenteam und allen, die uns unterstützt haben mit Gaben, Volgmärkli und guten Wünschen. Und auch Gott, der uns auf allen Wegen begleitet hat. Pfarrern Anita Keller

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