Agenda Angebote Was tun bei Aktuell & Rückblick Über uns Downloads Links  

Seniorenferien in Heiden & Adelboden 2017

Eine gutgelaunte Schar Senioren reiste am 28. August ins Appenzellerland.

Zwischenablage02.jpg

Die Seniorenferien wurden dieses Jahr zum ersten Mal aufgeteilt: Zuerst fuhren diejenigen, die sich körperlich weniger zutrauen nach Heiden in der folgenden Woche die Marschtüchtigeren nach Adelboden. "Diese Aufteilung ist gut," meinte eine Teilnehmerin, die nach Heiden mitgekommen ist. "Wenn nämlich alle zusammen Seniorenferien machen, habe ich ein schlechtes Gewissen, weil die andern sich anpassen müssen. Dieses Mal hatte ich keines." Am Montagnachmittag grillten wir in einem Wald Würste. Dass der Metzger, der die Würste hergestellt hatte, zufälligerweise mit seinem Hund an der Grillstation vorbeispazierte, sich zu erkennen gab und sich schliesslich zu einer seiner Würste einladen liess, hatte alle sehr erfreut. Am Dienstag besuchten wir das Ortsmuseum mit der Sonderausstellung zum Untergang der einheimischen Strumpffabrik Media AG im Jahr 1993. Am Mittwoch ging's aufs Schiff, und zwar von Rorschach nach Romanshorn und zurück. Und trotz des einsetzenden Regens fuhren am Donnerstag einige von uns mit dem Bus nach Altstätten. Die Stimmung unter den Teilnehmenden war sehr gut. Das kommt auch darin zum Ausdruck, dass einer der Teilnehmenden am Schluss freudig und bestimmt bemerkte: "Nächstes Jahr wieder aufs Schiff - das ist ja klar!"

Ernst Friedauer

Eine unternehmungslustige Gruppe Senioren reiste eine Woche später nach Adelboden.

Adelboden.jpg

Erwartungsvoll fuhren wir mit dem Car am Montagmorgen los, eine bunt gemischte Schar von 24 Teilnehmern der Kirchgemeinden Weinland Mitte, Richtung Berner Oberland. In Sumiswald, im berühmten Gasthaus zum Kreuz, erwartete uns ein feines Mittagessen. Unser Ziel, das Hotel Alpina in Adelboden, erreichten wir am späteren Nachmittag. Liebevoll betreut von unseren Begleiterinnen wuchs unsere bunt gemischte Schar schnell zu einer Gruppe zusammen. Immer nach dem Morgenessen begannen die Tage mit einer Andacht. Eine wundervoll, duftende Dekoration, zum Thema passend, erwartete uns im Andachtsraum.
Am ersten Ferientag war unser Ziel die Engstligenalp. Bei strahlend blauem Himmel „gondelten“ wir mit unseren Gratis-Karten auf die Alp. Jeder und jede bestimmte selbst wieviel wandern für in richtig war. So wurden Gruppen gebildet und alle zogen los und nahmen mehr oder weniger Wegstrecke unter die Füsse. Müde aber glücklich kehrten alle zu einem feinen Nachtessen ins Hotel zurück. Am Abend versammelten wir uns zu einem vergnüglichen Spielabend, Karten- oder Brettspiele wurden gespielt, die Jass-Runde sorgte für gute Unterhaltung.

Am dritten Tag fuhren wir mit unserem Car nach Thun, mit dem Schiff nach Spiez und wanderten nach Faulensee zum Mittagessen, mit Blick auf den See. Am Abend wurde wieder zusammen gespielt, geplaudert und gejasst. Vierter Tag Oeschinensee: Der Tag war eher grau statt blau, was uns aber nicht erschütterte, denn unsere gratis Bergbahnkarte wollten wir voll ausnützen. Ab der Bergstation wanderten wir in Gruppen an den See zum Mittagessen. Auf dem Rückweg zur Bergstation fuhren einige mit dem Elektromobil. Zwei ganz Mutige, genau beobachtet von allen andern, wagten sich noch auf die Rodelbahn. Am Abend spielten alle zusammen Lotto. Fünfter Tag Sillerenbühl-Hahnenmoos: Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die Aussicht auf Sillerenbühl und dann zogen die verschiedenen Wandergruppen los nach Geils zur Talstation und fuhren dann mit der Seilbahn nach Hahnenmoos, andere wagten sich auf den

Rundgang um Sillerenbühl, die Rollator-Fahrer gönnten sich eine Ruhepause bei einem Kaffee. Pünktlich um vier Uhr trafen sich alle wieder wohlbehalten an der Bahnstation. In Adelboden konnten noch alle ihre Mitbringsel für ihre Liebsten „gänggelen“, sprich einkaufen. Vor dem Abendessen wurden wir vom Hotel eingeladen und mit einem feinen Apéro und Alphornklängen verwöhnt. Sechster Tag: Einpacken, ein letztes Frühstück geniessen, Koffer verladen und einsteigen zur Heimkehr. Das Hotel war super, die Verpflegung erstklassig, die Gemeinschaft hat uns zusammen geschweisst über alle fünf Kirchgemeinden hinweg.
Vielen Herzlichen Dank an alle Begleitpersonen und den Chauffeur und an die Kirchgemeinden, die uns diese schöne Woche ermöglicht haben. Wir alle werden uns gerne daran zurück erinnern, es war eine tolle Woche.

Berta Keller

 
Für alle, die nicht mobil sind, bieten wir zu jedem Gottesdienst einen Fahrdienst an!
mehr...
Kirchenrat gibt grünes Licht für den Zusammenarbeitsvertrag.
mehr...