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Sommerlager 2019 der Kirchgemeinden Trüllikon-Truttikon, Benken und Rheinau Ellikon in Bellwald

Zuerst ein herzliches Dankeschön an alle Kinder, den Leitern und Jungleitern und dem Küchenteam für das schöne Lager. Dank an Alle die unser Sommerlager mit Spenden, Volgmärkli und guten Wünschen unterstützt haben.

Mit Joseph in Bellwald

Früh am Sonntagmorgen der ersten Ferienwoche war am Bahnhof Marthalen ein fröhliches Gewusel, als die 48 Lagerkinder aus den umliegende Dörfern zu Treffpunkt gebracht wurden. Bald hatten alle ihr grünes, rotes, blaues, gelbes oder pinkes Gruppentüchli gefasst und warteten im grossen Kreis auf das Anspiel, das jeweils das Lagerthema verrät: Diesmal traten Jakob auf und einige seiner zwölf seine Söhne und natürlich seine Lieblinge: Joseph und Benjamin.

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Die Reise ins Wallis war lang aber kurzweilig. Da gab es freudiges Wiedersehen mit Gspändli aus dem letzten Lager oder Kennenlernen von neuen Kindern. Da wurde bald Proviant aus dem Rucksack geknabbert, Quartett gespielt oder eifrig nach den Antworten des Reisequizes geforscht. Unsere Mittagspause genossen wir im schönen Park neben dem Stockalperpalast in Brig. Und im Schatten eines Baumes hörten wir auch einen ersten Teil der Geschichte von Joseph. Dann ging es weiter mit der Schmalspurbahn bis zur Talstation Fürgangen. Mit einer kleinen Gondelbahn ging es nun in die Höhe nach Bellwald. Acht Personen konnte sie transportieren und eine Fahrt dauert jeweils sechs Minuten. Mit Spielen und Geschichten liess sich die Wartezeit aber kurzweilig gestalten. Nach einem kurzen Bergmarsch war endlich das Lagerhaus in Sicht und die Kinder konnten sich in ihren Zimmern häuslich einrichten.

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Nach dem Morgenessen war jeweils Geschichtenzeit. Wir hörten die Lebensgeschichte des Träumers und Traumdeuters Joseph mit unzähligen Tiefs und Hochs durch die ihn Gott begleitet hat. Danach wurde dann fleissig gesägt, gebohrt, geleimt und aufgeklebt. Es entstanden verschieden Varianten von Traumlampen und Lichtboxen. Eine Gruppe durfte sich jeweils eingewanden lassen für die Bibelfotostory. Die begehrtesten Requisiten waren das regebogenfarbige Prinzengewand Josephs und die prunkvolle Krone des Pharaos. Mit Eifer wurde dann die Geschichte in Szene gesetzt: Joseph stolz als Vaters Liebling im Prinzengewand, von den Brüdern ins Brunnenloch geworfen und verkauft als Sklave, am Hof des Potiphars in Ägypten, im Gefängnis wegen der falschen Beschuldigung seiner Herrin, als Traumdeuter des Pharaos, als obersten Verwalter über alle Vorräte, und wie die Brüder bei ihm Getreide kaufen wollen und ihn nicht erkennen.
Der Tagesauflug am Dienstag führte uns zum Bettmeralpsee, wo wir bei schönstem Wetter das Pic Nic aus dem Rucksack geniessen konnten. Das Wasser war eiskalt. Aber das hielt die Mutigen jedoch nicht vom Baden ab. Am Mittwochnachmittag war für die Älteren eine Trottinettefahrt angesagt und für die Jüngeren eine Schnitzeljagd und Minigolf.

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Beim Spielparcours am Donnerstag war gute Teamarbeit gefragt, um in den verschiedenen Disziplinen möglichst viele Nildollars zu sammeln, mit denen man beim Leiterlispiel Würfelzüge zu kaufen konnte.
Abends gab es Karaoke, Spiele oder Kino. Unvergessen ist die Nachtübung der Jungleiter: sie haben ihre Rollen in der die Detektivgeschichte am ägyptischen Hof sehr kreativ und mit viel Begeisterung gespielt.
„Chömmer uf de Pumptrack“ war wohl die am häufigsten gestellte Frage in der Lagerwoche. Der Pumptrack lag gleich neben dem Lagerhaus und fast in jeder freien Minute kurvten die Kinder mit ihren Kickboards über die asphaltieren Wellen. Kleinere Sturzblessuren gehörten natürlich auch dazu. Aber kaum verarztet, waren die Kinder wieder auf dem Track.

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Das Küchenteam war um das leibliche Wohl unserer grossen Schar besorgt und hat als Höhepunkt am Schlussabend ein tolles Festbüffet gezaubert. Königlich gewandet feierten wir mit einem grossen Fest am Hof des Pharaos die Versöhnung von Joseph und seinen Brüdern. Später rundeten Sketche, Tänze sowie alte und neue Lagerbilder den Abend ab.
Auf der Heimreise am Freitag sind wir kurz vor dem Ziel in Andelfingen wegen einer Zugpanne gestrandet. Mit einer halben Stunde Verspätung wurden wir von unseren Lieben willkommen geheissen. Es gibt viel zu erzählen und wir freuen uns schon auf das nächste Lager.
Pfarrern Anita Keller

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