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Kinder, die der reformierten Kirche angehören, besuchen während des zweiten Schuljahres das erste der fünf verbindlichen Angebote des kirchlichen Unterrichts.

Ziel des Angebotes während der zweiten Klasse ist es, die Kinder mit ihrer Kirche und ihren Traditionen vertraut zu machen. Themen sind: «Kirche als Gemeinschaft, zu der ich gehöre» – «Meine Kirche am Ort – ihre Räume und ihre Gesichter» – «Der Anfang des Kirchenjahres» – «Kindheit und Jugendzeit von Jesus» – «Gott begleitet uns» (Biblische Geschichten aus dem Alten Testament) – «Staunen über Gottes Welt». Die Unterrichtenden gestalten die Themen so, dass sich Kinder mit unterschiedlicher religiöser Vorbildung und Erfahrung angesprochen fühlen. Kinder, die nicht getauft sind, sind selbstverständlich auch eingeladen.

An erster Stelle sind es die Eltern, die ihren Kindern den Glauben weitergeben. Kinder brauchen aber in der religiösen Entwicklung auch den Austausch mit weiteren Erwachsenen sowie mit Gleichaltrigen. Der kirchliche Unterricht unterstützt und ergänzt die religiöse Erziehung in der Familie. Wo die Eltern ihr Interesse am kirchlichen Unterricht bekunden, zeigen sie dem Kind, dass die Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens wichtig ist.

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Räume, wo ihre religiösen Fragen ernst genommen werden und wo sie Anregungen für die Entwicklung ihres eigenen Glaubens bekommen. Die fünf verbindlichen Angebote für Kinder und Jugendliche bauen aufeinander auf. Sie bilden ein Ganzes in den «Lehrjahren» bis zur Konfirmation und einen religiösen Rucksack für die «Wanderjahre» nach der Konfirmation. Der Sinn von Verbindlichkeiten besteht darin, dass Kinder und Jugendliche diesen Weg Schritt für Schritt gehen können.

Der Unterricht erteilt unsere Katechetin Monika Nägeli. Sie gibt Ihnen auch gerne weitere Auskünfte.